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Patricia Kärsenhout

Patricia Kaersenhouts Arbeit ist eine Form der kulturellen Dekolonisierung (Wiki: der Prozess des Wandels in einer Gesellschaft, in der (westliche) koloniale Denkmuster zurückgedrängt werden). Die bestickten Leinwände aus der Rebelse Trots-Serie sind ein kraftvoller und aktiver Widerstand gegen den vorherrschenden feministischen Kanon der 1er Jahre, der Rassismus keine Rücksicht nahm, und gleichzeitig eine Hommage an die Rolle schwarzer Pionierinnen. Die Leinwände sind eine Ode an ZMV-Frauen wie Alem Desta, Julia da Lima und Mercedes Zandwijken. Kaersenhout hat in ihren Performances auch häufiger Stickereien eingesetzt, sowohl als Form des aktiven Widerstands als auch als Möglichkeit, gemeinsam Wunden zu heilen.