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Maartje Korstanje

Maartjes Masken basieren auf dem Schädel eines Hirsches und dem Schädel eines Damhirsches, die sie beide in ihrem Atelier hatte. Für sie ist es ein fantastischer Gedanke, die Welt (für einen Moment) mit den Augen eines Tieres betrachten zu können. In ihrer Arbeit versucht sie, anderen als menschlichen Stimmen Gehör und Sichtbarkeit zu verleihen; Das Maskenprojekt passt perfekt dazu.

Maartje fertigte die Masken an, indem er Fotos der Schädel in Musterzeichnungen umwandelte, die dann maschinell gestickt wurden. Die resultierende Stickerei wird auf die vorhandene Maske gelegt und mit Pappmaché eingerahmt, einem Material, mit dem Maartje häufig arbeitet. Ihre Handschrift erkennt man an der Art und Weise, wie sie Karton verwendet, sowie an der Kombination von Karton mit Stickerei und dem Grenzbereich zwischen Abstraktion und Figuration, in dem sich ihre Arbeit bewegt. Dies lässt Raum für die individuelle Fantasie des Betrachters.

Maartje findet Frank van der Lindens SOTT-Projekt sympathisch und sieht darin eine großartige Gelegenheit, etwas völlig anderes zu machen, als sie es normalerweise in ihrer künstlerischen Praxis tut.