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die Natur von Sjoerd Buijman

Bis 14. Oktober

In Das Wesen von Sjoerd BuismanIm Mittelpunkt steht das Werk des bildenden Künstlers Sjoerd Buisman (1948, Gorinchem). Buisman, ein Pionier im Experimentieren mit natürlichen Materialien, lädt den Betrachter ein, die Natur auf innovative Weise zu betrachten. Die Ausstellung umfasst sorgfältig ausgewählte Werke, die von seinen neuesten Werken bis hin zu Stücken aus seinem frühen Oeuvre reichen, und gibt den Besuchern nicht nur Einblick in seine künstlerische Entwicklung, sondern konfrontiert sie auch mit der Dringlichkeit seines Themas: der Zerbrechlichkeit der Natur und der Notwendigkeit, darin zu leben Harmonie mit ihr.

Sjoerd Buisman

De Haarlemmer Sjoerd Buisman ist Bildhauer, Zeichner und Konzeptkünstler und hat in Amsterdam, der Normandie und gearbeitet Haarlem. Buisman absolvierte seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Rotterdam (1965-1967) und bei Ateliers '63 in Haarlem. Er hat ein beeindruckendes Oeuvre aufgebaut und ist in bedeutenden (inter)nationalen Kunstsammlungen vertreten. Er war der erste niederländische Künstler, der neben traditioneller Bronze, Holz und Stein auch mit natürlichen Materialien experimentierte, und trat auf mehreren bedeutenden Kunstbühnen auf, darunter 1978 auf der Biennale von Venedig.

Natur als Inspiration

Die Natur ist eine wichtige Inspirationsquelle in Buismans Werk. Seit den 1960er Jahren erforscht er botanisches Wachstum und Wachstumsprozesse von Bäumen und Pflanzen. Auf seinen Weltreisen hielt er diese in Fotos, Zeichnungen und Texten fest. Er kam zu dem Schluss, dass die Natur manipulierbar ist, aber immer ihren eigenen Gesetzen folgt. Viele von Buismans Werken basieren auf der Phyllotaxis, der spiralförmigen Anordnung von Blättern oder Stängeln einer Pflanze. Für ihn repräsentiert die Wachstumsspirale Ordnung und Gesetz im scheinbaren Chaos und der Zufälligkeit der Natur. Die Form erarbeitet er in schematischen Zeichnungen und in Skulpturenserien mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Bitumen, Polyester, Zellulose und Bronze. Buisman manipuliert die Natur auch im wahrsten Sinne des Wortes, indem er Kakteen zusammenpfropft und Kürbisse aneinanderreiht. Außerdem lässt er Bäume und Pflanzen in großformatigen „Wachstumsskulpturen“ in von ihm bestimmten Formen wachsen. Nach Buismans Eingriffen leitet die Natur einen Wachstums- oder Erholungsprozess ein, wodurch sich das Werk vor den Augen des Betrachters entwickelt.

Zu sehen in der Ausstellung

Das Wesen von Sjoerd Buisman bietet eine reichhaltige Sammlung von Skulpturen aus verschiedenen Epochen sowie eine Vielzahl von Fotografien, Skizzenbüchern und Zeichnungen, die Einblick in Buismans kreativen Prozess geben. Seine Bilder sind keine einfachen Darstellungen der Natur, sondern vielmehr seine eigene Interpretation ihrer intrinsischen Eigenschaften. Er erkennt, dass er selbst Teil der Natur ist und betont die Notwendigkeit, im Einklang mit ihr zu leben, insbesondere angesichts der aktuellen Bedrohung der natürlichen Ressourcen. Das Wesen von Sjoerd Buisman konfrontiert uns mit Fragen nach unserem Einfluss auf und den festen Regeln der Natur und fordert den Betrachter zu einem innovativen Blick auf die Natur heraus.

Das Wesen von Sjoerd Buisman wird von der Kuratorin Caroline Rootliep, der Ausstellungsmacherin Cathelijne Brouwer, Sjoerd Buisman und Wim van Krimpen zusammengestellt. Und wurde zum Teil durch den Kulturförderungsfonds ermöglicht Haarlem, der JC Ruigrok Foundation, der Kees Verwey Foundation und Freunden.

Am 10. Mai wird Johan Görtmöller, Gärtner und Manager von Thijsse's Hof in Bloemendaal, zusammen mit seinem Sohn Bram Birza, einem Studenten der Pflanzenwissenschaften und Biologie an der Universität Wageningen, einen Vortrag auf der Ausstellung halten. Das Wesen von Sjoerd Buisman im Museum.
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